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Berichte

Jedes Labyrinth ist voll von überraschenden Ereignissen, die sie mit andern teilen möchten.
Sie können jederzeit einen kurzen Bericht zu ihrem Labyrinth veröffentlichen. Bitte senden sie uns die aktuellen Angaben mit Bild.

 


2015

Bericht von Lukas Dettwiler, Januar 2015
Reformierte Kirche Bezirk Baar Neuheim
Haldenstrasse 6, CH - 6340 Baar

20 Jahre Garten-Labyrinth Baar/CH

Haben Sie gewusst?

Direkt vor der Reformierten Kirche in Baar blüht von Frühling bis Herbst das Garten-Labyrinth.

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Foto © Garten-Labyrinth Baar/CH

Das Labyrinth ist nicht nur ein prachtvolles Naturkunstwerk, sondern es bringt auch die Gemeinschaft und die Freude am Gärtnern der Labyrinth-Gruppe zum Ausdruck. Diese ökumenische Gemeinschaft, bestehend aus Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern hegt und pflegt das Labyrinth. Jedes Mitglied hat einen eigenen Gartenteil, der individuell gestaltet und gepflegt wird. Rund fünf Mal im Jahr trifft sich die Labyrinth-Gruppe zum gemeinsamen Gärtnern. Das anschliessende Mittagessen gehört ebenfalls dazu. 

Wir feiern 2015 „Das Garten-Labyrinth Baar in seinen vier Jahreszeiten“

Zu allen Anlässen unseres Jubiläums sind Sie herzlich willkommen. Kalender

Für Fragen und weitere Auskünfte: Lukas Dettwiler und  Bruno Baumgartner 

beachten sie auch den Bericht von Waltraud Röth, Januar 2010 !


Weinlabyrinth Weimar / Schöndorf / BRD

Anfahrt

Bericht von Andreas Freyer, Oktober 2012

Die Idee, ein Labyrinth aus Rebstöcken zu bauen, kam mir, als ich in St. Gallen ein Otfried Labyrinth sah, dass sich auf Weinblättern abstützte.

Das Weimarer Labyrinth hat einen Durchmesser von 50 Metern, und eine Weglänge von fast 1000 Metern.
( Typ Otfried 11 Umgänge,)

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Eingang Weinlabyrinth Weimar, Foto © Andreas Freyer

Das Labyrinth in den Weinbergen über Weimar wurde aus über 1000 Rebstöcken angelegt, welche wegweisend zur Mitte führen und wieder hinaus. Grauburgunder, Weißburgunder und Chardonnay sind hier im gemischten Rebsatz angepflanzt. Das Labyrinth ist also nicht nur zum Begehen da, man kann es sich auch mit einem guten Schoppen Wein einverleiben.
Der Weinberg ist ein Symbol für das Himmelreich und im christlichen Mittelalter stand das Labyrinth für das Streben nach Gott. Der Ariadnefaden wurde als Pilgerweg des Menschen durch sein Leben gedeutet. Ein Labyrinth zu begehen, versprach Erlösung und ersetzte den Armen die Pilgerreise ins Heilige Land.

Das Labyrinth wurde am 15.07.2012 von Pfarrer Kämpf aus Weimar eingeweiht.
Bericht zur Eröffnung Thüringer Allgemeine: "zu Fuss ins göttliche Himmelreich"


Waldelfen Labyrinth, Wylergut, Bern / CH

Bericht von Regina Gubler Stucki, September 2012

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Foto © Regina Gubler

Am 15. September 2012, anlässlich des One Love Tages in Bern haben wir im Wylerwald ein Labyrinth zu Faden geschlagen mit Kindern. Unsere Waldelfen haben alle mit Hingabe und Freude ein paar Stunden ein Labyrinth für Mutter Erde erschaffen. Unser Werk ist wie das Leben. Es geht nach unten, nach oben. Es wird weit, machmal eng. Es gibt immer wieder etwas wegzuwischen. Manchmal ist die Bahn schief, so dass man sich an einem Baum Halt suchen kann oder muss. In der Mitte angekommen gibt es ein Plätzchen zum Verweilen. Da lässt sich die Sonne im Osten oder im Westen betrachten, die eigene Präsenz geniessen, die Gedanken ordnen, bevor der Rückweg unter die Füsse genommen wird.
Wir freuen uns, dieses Labyrinth, das entstanden ist mit Respekt für Natur, mit dir zu teilen. Alle, die wir Gäste auf Mutter Erde sind, können mit uns dieses für sie gestaltete Labyrinth stärken und geniessen.

Geplant sind Sonntagmorgentreffen und Abendveranstaltungen bei Sonnenuntergang.

mehr Informationen bei Regina Gubler


1. bis 5. August 2012
6. Internationaler Labyrinth Kongress Hofkirchen i.M./A

Kurzbericht von Agnes Barmettler

Der Kongress ist geglückt. Er war reich an Begegnungen und Zeit für den gegenseitigen Austausch!

Die Zusammenkunft war von Claudia und Michael Woldan mit einem kleinen Organisations-Team hervorragend vorbereitet und wurde mitgetragen von zahlreichen interessierten Leuten der Labyrinthgemeinde Hofkirchen.

Der Leitfaden zu "Begegnung - Innere Einkehr - Verwandlung"
das waren: "Drei Labyrinthe - Drei Lebensthemen - Ein Weg"
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Hofkirchen, Labyrinth der Begegnung beim Kongress 2012 Foto © Agnes Barmettler

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Hofkirchen, Labyrinth der inneren Einkehr, Kongress 2012 Foto © Agnes Barmettler

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Hofkirchen, Labyrinth der Verwandlung, Kongress 2012 Foto © Agnes Barmettler
Die teilnehmenden Frauen, Männer und Kinder aus Österreich, Deutschland, Italien, Lettland und der Schweiz konnten das angebotene Programm genießen bei guter Unterkunft und kulinarischer Verpflegung in den Gaststätten und von den Landfrauen des Ortes, sich verwöhnen lassen mit Transporten zu weiter entfernten Labyrinthplätzen und Hotels. Sie konnten gehend verweilen in den zahlreichen Labyrinthen der Gemeinde Hofkirchen, sich inspirieren lassen von labyrinthischen Tänzen und Geschichten sowie in den Konzerten von Barockmusik in einer Scheune und von „Weltmusik“ im Gasthaus des Ortes.
Wer wollte, durfte auch "in der Mitte sein" im Spiegel Oktogon von Marianne Ewald, sich irritieren lassen von "Endlosen Räumen, die es eigentlich nicht gibt". Wer wollte bekam während des Kongresses Raum und Zeit ihre/seine labyrinthischen Projekte, Anliegen und Produkte allen Interessierten bekannt zu machen.
Alle konnten sich beteiligen an diversen Gesprächen und workshops ihrer Wahl sowie an den Tänzen mit live Musik von Claudia Woldan.

Die Gastfreundschaft, das gemeinsame Erleben der Labyrinthe von Hofkirchen und viel Freude im Austausch mit spannenden Menschen aus der Gemeinde und der angereisten "Labyrinthfamilie" dürften den meisten Kongress Beteiligten in guter Erinnerung bleiben.
Danke allen für ihren Beitrag zu diesem beglückenden Labyrinth Kongress!

Zum Abschluss kam die große Überraschung, von allen Teilnehmenden gutgeheissen.
Der 7. Internationale Labyrinth Kongress soll 2014 in Riga / Lettland stattfinden.

beachten sie die eingegangenen Berichte zum Kongress unter: www.labyrinthe-hofkirchen.at/labyrinthkongress-2012/berichte
und die Bilder samt Bericht auf dem Labyrinth Blog von Erwin Reißmann
und

Bitte senden sie ihre Berichte und Bilder zum Kongress 2012
an post@labyrinth-international.org

oder an

info@labyrinthe-hofkirchen.at
Labyrinthe Hofkirchen i. M.
Markt 8 · 4142 Hofkirchen i. M. · Österreich


Labyrinth auf dem Anwesen der Finca la madreperla auf der Vulkaninsel Lanzarote/E
im Weinbaugebiet La Geria

Bericht von Rosmarie Schmid, Dezember 2011

Wo immer ein Labyrinth erscheint, neu gebaut oder vor mehreren hundert oder mehreren tausend Jahren gebraucht, hat dieses klare und gleichzeitig geheimnisvolle Zeichen eine eigene Geschichte. So auch dieses Labyrinth auf der kanarischen Insel Lanzarote. Bereits beim weitläufigen gemeinsamen Suchen der Steine war ich, war unsere Reisegruppe tief berührt: rote Steine für die innerste Struktur, für das Herz des Labyrinths, weisse Steine für die 7 Strukturumgänge, als Kontrast auf dem tiefschwarzen Lavaboden.

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Labyrinth Madreperla Lanzarote/E Foto: © Mona Bienek

Das Bild zeigt das im November 2011 gestaltete Labyrinth in Lanzarote am Fusse eines Vulkans. Die landschaftsumgreifende Vulkanasche ist entstanden in den Vulkanausbrüchen im 18. und 19. Jahrhundert. Das ist sowohl für die Erdgeschichte als auch für die Labyrinthgeschichte ein junges Datum. Das Labyrinth in seiner einfachen Urform, wie wir sie hier gewählt haben, wurde in verschiedensten Kulturen schon viel länger als Lebensmodell geschaffen und gebraucht, so zum Beispiel rund ums Mittelmeer in Galizien, Sardinien, Val Camonica , Syrien, Algerien. Das Anwesen la madreperla auf dem wir das Labyrinth erstellen konnten, gehört zum Naturschutzgebiet (Biosphären-Reservat) der UNESCO und bietet einen eindrücklichen Weitblick auf die berühmten Feuerberge, gleichzeitig ist es mitten im riesengrossen Weinbaugebiet La Geria gelegen.

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Labyrinth Madreperla Lanzarote/E Foto © Margan Kalb

Landschaft und Landwirtschaft sind auf Lanzarote tiefgründig miteinander verbunden. Die Menschen haben gelernt, dass der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten unter der vulkanischen Aschendecke einen erhöhten Nutzen bringt. Der Bau von dreiviertelrunden Steinmauern, welche die Anbauflächen vor dem Wind schützen, stiftet eine Insellandschaft von grosser Schönheit. Im 20.Jahrhundert haben einheimische, geniale Künstler die Kulturgestaltung der Bauern in die gesamte Bauweise von Lanzarote integriert: die Werte von Natur, Kultur und Kunst sind zusammengeführt worden als Leitmerkmal dieser archaischen Insel (bis heute auch für den Tourismus).

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Labyrinth Madreperla im Abendlicht Foto © Margan Kalb

Das Labyrinth ist vor einigen Jahrtausenden im Zusammenspiel von Umwelt und Mitwelt entstanden, in den Himmelsbeobachtungen mit Sonne, Mond, Sternen / den Jahreszeiten und Erdausrichtungen / den gemeinsamen Lebensbedingungen eines jeden einzelnen Wesens. Die Labyrinthe wurden geschaffen für das achtsame Gleichgewicht von Natur und Kultur, zum Schutze des Sich-findens in den immer wieder neuen Erfahrungen der Grundwerte auf dieser Erde.
Hier in dieser wachsamen Stille von Lanzarote gehört das Labyrinthbild wesensverbunden zur Lebens-Schönheit dieser Landschaft.
Reiseleitung: Mona Bienek, Margan Kalb und Gundula Harlan

www.la-madreperla.com


Herzlabyrinth am Strand von Palos Verdes, Kalifornien / USA

Bericht von Annemarie Rawlinson, November 2011

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Foto © Annemarie Rawlinson

On Sept 20, 2008, about 25 volunteers installed a 30-foot heart-shaped labyrinth designed by Annemarie Rawlinson at a site that includes a Cretan rock labyrinth made of local rocks of various colors near Portuguese Bend. Completed in 3 1/2 hours, it was an incredible demonstration of "effortless effort."
To visit this labyrinth, take the community trail starting at "Ocean Trails" (Donald Trump's golf course) to the beach, turn right (north) and walk about 20 minutes. The site is situated south of the gated community of Portuguese Bend. Enjoy!

Dieses Labyrinth, dessen herzförmiges Muster von mir entworfen und mit 25 Voluntären 2008 gebaut wurde, befindet sich am Strand von Palos Verdes, in Kalifornien / USA und ist zugänglich über Donald Trump's Golfkurs. Eine 20 Minuten lange Wanderung am Strand entlang, Richtung Norden, führt zu einem magischen Platz, der sich südlich von der "gated community" Portguese Bend befindet. Ausser dem herzförmigen Labyrinth gibt es auch ein nach kretischem Muster gestaltetes Labyrinth, aus Steinen geschaffen, die sich am Strand finden lassen. Viele Besucher haben ihre eigenen Steinformationen hinzugefügt, von Friedenszeichen über Delphine und Schildkröten...
Wenn man diese Steinformationen zufällig entdeckt und sich fragt, wer all das geschaffen hat, ist es besonders eindrucksvoll, fast wie ein kleines Wunder!

Annemarie Rawlinson


7.5.2011 Welt-Labyrinth-Tag, Labyrinth im Moorlicht /BRD
Campemoor 28, 49434 Neuenkirchen-Vörden

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Foto: © Labyrinth im Moorlicht

"Etwas überraschend kam die Info von labyrinth-international.org in den Osterferien, dass es einen Welt-Labyrinth-Tag gibt. Ein Tag sozusagen, an dem sich auf der ganzen Welt Menschen um ihr Labyrinth kümmern und vielleicht kleine Aktionen zum Bekanntmachen starten.
Kurzum entschlossen wir uns: da machen wir auch etwas!
Es ist Frühling, wir haben keine Zeit, es gibt so viel anderes zu tun – und doch: nach der langen Winterperiode stellen wir fest, dass das Labyrinth aus dem Winterschlaf geholt werden muss. Auch ein Wald will gepflegt werden, die Wege sollten befreit werden von Ästen und Laub und Wildwuchs, der Eingang wäre netter, wenn Blumen einladen zum Erkunden und der Informationskasten sollte zeitgemäß auf den neuesten Stand gebracht werden usw. usw.
Etwas mühsam läuft die Werbecampagne an, aber irgendwann springt der Funken auf alle Beteiligten über. Krempeln wir mal wieder die Ärmel auf und machen wir mal was zusammen!
Und so kommt es dann, dass wir am Tag vorher die letzten Vorbereitungen treffen: Kuchen backen, Tische stellen, ein Informationszelt aufbauen usw. Normalerweise steht das ja nicht alles am Labyrinth-Eingang. Jeder kann jederzeit bei dem abseits gelegenen Eingang ohne Kontrolle eintreten, aber für diesen Anlass wollen wir „vor Ort“ sein, wollen unser Labyrinth in den Tagesmittelpunkt stellen, wollen gemeinsam über den Sinn der Anlage ein wenig kommunizieren und vor allem wollen wir einen schönen Tag erleben und den Alltag einfach mal nicht so wichtig sein lassen.
Und genau das geschah: Ein herrlicher Tag – blauer Himmel – frischer Wind – unglaublicher Sonnenschein! Geradezu ein Sommertag mit „Ausflugsfeeling“. Kuchen, Kaffee, Apfelsaft und für die Kinder eine Spaß-Informations-Ralley mit anschließendem Eisvergnügen. Hin und wieder zog eine kleine Gruppe von unseren Pferden mit Kindern auf dem Rücken die Spur des Labyrinthes nach, andere holten sich die nötigen Informationen aus dem Info-Kasten oder bei den anwesenden Menschen. Eine gute Chance, einmal mehr zu erfahren. Schnell stellte sich heraus, dass nicht nur die Kinder einmal animiert werden müssen, etwas genauer hin zu schauen, was es da denn alles zu erkunden und zu erfahren gibt. Z.B. wie viele Bäume wachsen denn da eigentlich? Wie viele Kehrtwendungen hat das Labyrinth und wo kann ich das ablesen und erfahren? Wo hängt das Insekten-Hotel und welche Form hat die Mitte, das Ziel, das Zentrum des Labyrinthes. Für die Kinder ist der Spaß am Suchen und das Eis am Ende wichtig, aber für die Erwachsenen kommen dann die intensiveren Fragen auf: aha, ein Lebensweg! Mein Lebensweg? Wo stehe ich denn auf dieser Lebensspur und wo stehen die Menschen, die mir wichtig sind? Sind sie immer so nah bei mir? Oder sind sie gerade einmal weit weg und mit ganz anderen Blickwinkeln beschäftigt? Was sagt mir das alles und welche Kraft kann ich aus diesen Erkenntnissen ziehen?
Nicht so sehr viele Menschen hatten heute Zeit, ins Labyrinth zu kommen. Aber die, die gekommen sind, genossen die Atmosphäre, das miteinander reden bei Kaffee und Kuchen und Eis,
einfach mal Zeit zu haben und dem Alltag ein Schnippchen zu schlagen!
Für uns war es ein erholsamer Tag, abseits von all dem, was uns ständig beschäftigt! Ein wundervoller Tag!"

Gudrun Dormann, Hof Moorlicht


Samstag: 7. Mai 2011, Welt Labyrinth Tag auf der Göscheneralp / CH

BergWasser Labyrith-Gabe des Herzens

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Göscheneralp 7.5.2011 © humanity live, Heidi Gisler-Brun

"von Ferne den Ort wo das das BergWasser Labyrinth-Gabe des Herzens liegt betrachtet. ES fügt sich ein, ins Land ins Geschehen. Trockene Landschaftsbilder und sämtliche Bäche führen kein Wasser. Noch ist nicht aller alte Schnee in der Höhe oben am Berg geschmolzen, Lawinenniedergänge sind möglich.
Aktuelles: Die Bautätigkeiten für die Staudamm Erhöhung in der Göscheneralp sind im Moment gestoppt!
Die Strasse von Göschenen in die Göscheneralp ist bis kurz nach Gwüest jetzt offen.
Ab Juni ist der Labyrinth Platz u.a. am Wanderweg vom Gwüest Zeltplatz ausgehend Richtung Staudamm voraussichtlich gut erreichbar.
Der Aufenthalt am Ort geschieht auf eigene Verantwortung!"
Heidi Gisler-Brun

Standort und Wegbeschreibung Jäntenboden, 1600 m.ü.M.
Ab Göschenen mit Postauto oder mit dem Göscheneralptaxi bis Zeltplatz Göscheneralp, von dort ist das BergWasser Labyrinth in ca. 20 Minuten zu erreichen, indem man Richtung Naturstaudamm (quer, nach rechts ansteigend) spaziert.

beachten sie auch die beiden Berichte vom Sommer 2009 !

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Labyrinth Göscheneralp 2009 Foto © Angelika Baumann

Montag, 1. November, 2010, Kunstmuseum Luzern / CH
"Allerheiligen, im Zeichen des Labyrinths"
Eine (be)sinnliche Begegnung mit der Ausstellung "Lebenszeichen, altes Wissen in der zeitgenössischen Kunst" in Zusammenarbeit mit der "Woche der Religionen Luzern"

Lichterlabyrinth auf dem Europaplatz, live perfomance mit der Künstlerin Agnes Barmettler zusammen mit der Bevölkerung von Luzern. Videoaufzeichnung

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Lichterlabyrinth vor dem Kunstmuseum Luzern 2010, Foto © Berta Barmettler

13. Oktober 2010 Internationaler Tag des Labyrinths

Am internationalen Tag des Labyrinths (18h Ortszeit) versammeln sich alle Interessierten auf einem Labyrinth ihrer Wahl. Sie gehen den Weg als Zeichen der Verbindung zur gemeinsamen Mutter, der Erde und zu allem, was auf ihr ist und von ihr lebt. Mit jedem Schritt, mit unseren Gedanken und Wünschen schicken wir rund um den Globus eine stärkende Energie für ein Wohlergehen im Gleichgewicht.

Labyrinthplatz im Zeughaushof Zürich / CH
Mittwoch, 13. Oktober, Internationaler Tag des Labyrinths
Zeit der Verbundenheit, 19:00 Feuerlabyrinth

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Zeichen der Verbundenheit, Araidnefadenfeuer Foto:© Sami Sabaana

2. bis 5. September, 2010
5. Internationaler Labyrinth Kongress in Euskirchen/BRD

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5.Internationaler Labyrinth Kongress Euskirchen, Foto © Erwin Reissmann

"Mit dem Labyrinth das Leben feiern"

Der Kongress wurde von den Frauen von "Labyrinth Euskirchen eV" organisiert und stand unter der Schirmherrschaft von Günter Rosenke, Landrat des Kreises Euskirchen.

Am Kongress wurde ein reiches Programm von Vorträgen, workshops, Exkursionen und von diversen kulturellen Anlässen angeboten. Das LVD Industriemuseum Schauplatz Euskirchen, eine ehemalige Spinnerei und Tuchfabrik, war ein wunderschöner Tagungsort, wo die Teilnehmenden bei guter Verpflegung und Unterkunft den Faden der Ariadne weiter spinnen konnten.

Festrede zur Eröffnung von Ilse Seifried

Beachten sie auch den Blog von Erwin Reissmann

weitere Bilder zum Kongress www.unser-labyrinth.de/

Manifest für ein Lebenszeichen
von Bettina Melzer

"Labyrinthe sind lecker! Koste,
koste ihn aus diesen einzigartigen
Weg zu dir. Du musst nicht verSTEHEN,
nur GEHEN, GEHEN. GEH und dein
Standpunkt wird nie mehr derselbe sein. Lach
dich ins Labyrinth, sieh, wie der Weg sich
kringelt. Labyrinthe lügen nicht. Sie führen dich
nicht in die Irre. Im Labyrinth
haben alle Leute Recht. Es ist das Licht
am Ende des Tunnels. Ein Leerraum
der dich mit Wissen füllt. Das Labyrinth
lockert die Synapsen. GEH und du pendelst
der linearen Lebenslüge davon. Langsam
wird alles gleich gültig und du liest
in den Gesichtern: wer lächelt
statt zu toben ist ein Labyrinthliebhaber.
GEH und verSTEH die Botschaft
der Mitte: Leg Labyrinthe auf
die Leerstellen der Welt."

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Nähren, eine Figur im Labyrinth Euskirchen, Foto (Ausschnitt) © Erwin Reissmann


Labyrinth des Frauenkollektivs Con-spirando in Santiago de Chile,
Capacitar Chile. America Latina

Bericht von Judy Ress

The labyrinth is part of an educational project set up by Tremonhue , which has become an independant NGO.

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Foto © Labyrinth Centro Tremonhue/cl

"Our labyrinth is a copy of the labyrinth at Chartes. It was maticulously painted on the floor of our holistic health and spirituality center, Tremonhue (Tremonhue is a word in mapudungun, the language of our native Mapuche people, meaning place of healing). Our labyrinth is painted on knotty-pine would and when the sunlight shines on it, there is a special radiation and beauty revealed. Our workshops and retreats often end with an invitation to walk the laberinth. We invite women to dress in a ceremonial way and to use the labyrinth as an oracle, asking a question---and in the walking, one will find the answer. As they enter the labyrinth, we tell those walking that they are on a journey to the center of their soul, which is also the center of the universe. It is a very powerful experience....one feels the presence of the anscestors, of the many women and men who walked this path throughout the ages....
I hope this encourages your own commitment to walking the labyrinth for wisdom and counsel."


Pflanzenlabyrinth 6340 Baar /CH

Bericht von Waltraud Röth, Januar 2010

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Foto © Reformierte Kirche Baar/Neuheim

Kinder als LabyrinthgärtnerInnen

"Vor einigen Jahren entstand als ökumenisches Projekt auf dem Areal des ehemaligen Friedhofes bei der reformierten Kirche in Baar, ein so genanntes Pflanzlabyrinth. Eine begeisterte Schar Erwachsener und eine Lehrerin mit Schulklasse gingen damals mit Eifer ans Werk. Ganz langsam entwickelte sich in der Folgezeit ein zögerliches und noch anfälliges Gartengebilde.

Die Lehrerin zog woanders hin, die Schüler blieben damit auch weg. Die frei gewordenen Pflanzenpflegeplätze gingen in andere Hände über. Einige Beteiligte hatten eigene Kinder, die an den jeweiligen gemeinsamen Arbeitstagen ihren Kräften und Fähigkeiten entsprechenden Grosseinsatz leisteten und vom Rest der Gruppe echt bewundert und lautstark gelobt wurden. Manche Schubkarrenfuhre mit Kompost oder Rindenschnitzel für die Wege wollte da bewältigt sein. Beim anschliessenden gemeinsamen Mittagessen breitete sich regelmässig eine herrliche Mischung aus Müdigkeit, Hunger und Stolz aus. Stolz durften auch die Eltern haben, deren Sprösslinge so zugepackt hatten, eine gute und wertschätzende Beziehung zur Natur entwickelten und nun nach dem Essen wieder ihrem kindlichen, spielerischen Bewegungsdrang freien Lauf lassen konnten.

Alles unterliegt Veränderungen. Die beteiligten Kinder wuchsen mittlerweile in andere Lebensphasen mit neuen Schwerpunkten hinein. Wir Erwachsenen schieben die Schubkarren wieder selber.

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Alessio, Foto© Waltraud Röth

Plötzlich hatte ich aber im vergangenen Jahr einen neuen Nachbarn im Labyrinth, Alessio, 12 Jahre alt und ein junger Gärtner mit besonderer Begabung. Er wird an den gemeinsamen Arbeitstagen von seinem Vater begleitet, der beteuert gänzlich ohne Gartenkenntnisse zu sein. Alessio bezieht seine Liebe zum Gärtnern auf die Grossmutter in Italien, die in ihm den so genannt heiligen Funken entfacht haben muss. Aber der Papa ohne grünen Daumen möchte das Talent und die bereits enormen botanischen Kenntnisse seines Sohns sich in der Gartenlabyrinth-Gemeinschaft weiter entwickeln lassen. Die beiden sind mir schon richtig liebe Nachbarn geworden und wir freuen uns jedes Mal, wenn wir uns wieder treffen. Alessio schreibt selber:
Seit fast zwei Jahren habe ich zwei Beete im Labyrinth. Ich habe sie von
einer Freundin meiner Mutter übernommen. Gärtnern und Natur sind meine Hobbys.
Am liebsten bin ich draussen an der frischen Luft.
Mehrmals im Jahr treffen wir vom Labyrinth uns, um miteinander im Garten zu
arbeiten. Danach essen wir zusammen etwas Feines. Das finde ich immer super.

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Oskar und Leon, Foto© Waltraud Röth

Etwas ganz Aussergewöhnliches erlebte ich aber im letzten Frühling. Es läutete an meiner Wohnungstür und zwei Buben im Einschulungsalter aus der Nachbarschaft standen da und wollten wissen, ob ich ihnen zeigen könne, was es im Garten noch zu arbeiten gäbe. Ich kannte die beiden Freunde und ahnte schon eine Geschichte. Aber mit dem nun Folgenden hatte ich wahrlich nicht gerechnet. Wir gingen zusammen ins nur wenige Minuten entfernt liegende Labyrinth. Ich erklärte ihnen unterwegs, dass die einzelnen Abschnitte in der Obhut von einzelnen Leuten liegen, dass sie auf meiner Parzelle aber durchaus mithelfen könnten.
Aber nichts da!
Vor Ort angekommen zeigte mir jeder von ihnen seinen eigenen Garten. Und beim genauen Hinsehen waren da frisch gepflanzte Blumen, schöne Auslegemuster von Steinen, Spuren von Umgegrabenem und unübersehbar die beiden strahlenden Gesichter von Oscar und Leon zu sehen. Sie hatten sich, jeder für sich, einen sie ansprechenden Garten ausgesucht und sich frisch an die Arbeit gemacht. Und das auf allerliebste Weise!
Hm, mir blieb nun die Aufgabe ihnen beizubringen, dass da ein kleiner Grenzübertritt vorlag. Sie hatten wohl mich und andere öfters bei der Gartenarbeit gesehen. Jedenfalls waren sie so angetan und entschlossen sich auch zu gärtnern. Ihre Überzeugung und ihr offensichtlich botanisches Interesse war das Gebot der Stunde. Hier standen zwei Kinder vor mir, die bemerkt hatten, dass Kräuter und Blumen in der Erde wachsen, dass menschliches Zutun gedeihlich sein kann, dass die lebendige Natur etwas Bereicherndes ist und die offenbar auch bereit waren, das ihrige dazu zu tun.
Dass dies alles fast inmitten einer Hundert-Familien-Überbauung stattfand, hatte natürlich besondere Bedeutung.
Also ging ich mit ihnen beiden zu deren Eltern und erklärte die organisatorischen Strukturen des Labyrinths und meine Bereitschaft für die Jungs ein Plätzchen dort zu ergattern. Die Eltern mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen im Bereich Garten und Natur erkannten die Situation aber gut und siehe da, beim nächsten gemeinsamen Arbeitstag erschienen kleine selbstbewusste und entschlossene Gärtner, inzwischen noch durch eine Schwester Vanesa verstärkt, mit Vater oder Mutter als Assistent oder Assistentin und bearbeiteten mit Hingabe ihre inzwischen regulär zugeteilten Parzellen.

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Vanesa Foto© Waltraud Röth

Wenige Tage später kam Leon mit einer frisch bei sich ausgegrabenen Erdbeerstaude an und wollte sie mir schenken. Die Rührung über solch eine spontane Liebeserklärung machte mich fast sprachlos. Ich konnte ihm dann aber erklären, dass seine Mutter ihm diese Pflanzen sicher extra gekauft habe und er mir dann im Sommer doch besser eine feine reife Erdbeere schenken könne. Damit war er einverstanden und setzte die Pflanze wieder in seinen Garten zurück. Mit den Schnecken allerdings hatten wir beide nicht gerechnet.

Ich selbst versäume nur selten den Besuch der Gärtlein der Kinder, wenn ich im Labyrinth bin, denn da gibt es immer Überraschendes zu sehen und Liebevolles zu bestaunen. Wir schenken uns auch gegenseitig Ableger, Samen usw. und über den Garten hinaus blüht eine wunderschöne Freundschaft.
Was kann einem Labyrinth schöneres blühen als das Dabeisein von Kindern ?"


Labyrinth auf dem Marktplatz Effretikon / CH

Am 26. September 2009 wurde der Marktplatz Effretikon festlich eingeweiht. Das neu gepflästerte Labyrinth, bildet nun die Eingangspforte zum Platz.

Am Internationalen Tag des Labyrinths, 13. Oktober 2009 wurde das Labyrinth auf dem Marktplatz bei einem Einweihungsfest mit vielen Lichtern feierlich eröffnet.

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Foto:© Hanna Ley

Ein labyrinthisches Um-Weg-Wunder auf dem Märtplatz Effretikon / ZH

von Hanna Ley Bachmann

"Anlass und Auftakt zum Labyrinth auf dem Marktplatz war der nationale Tag des Frauenstreiks am 14. Juni 1991. Frühmorgens setzten die Frauen ein Zeichen und malten in die Mitte des Marktplatzes mit weisser Farbe ein Labyrinth. Ihre Trommeln, riefen mittags Frauen und Kinder zum Picknick auf den Platz. Am Abend tanzten sie zu Musik im Kreis. Mit Ansprachen gaben sie ihrer Solidarität mit andern Frauen Ausdruck und forderten die Umsetzung des Gleichstellungsartikels.

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Foto: © Berta Barmettler

Die Bitte für ein bleibendes Labyrinth, mit Steinen in den Boden gelegt, wurde vom Stadtrat abgelehnt, als zu teuer eingestuft. Als gemaltes Zeichen wurde es bewilligt. Alljährlich frischten einige Frauen das Labyrinth auf, das zum Herzstück des Platzes wurde, ein Ort von Marktleben mit Ständen, von Begegnungen und politischen Aktionen. So z.B. von Frauen organisierte Veranstaltungen 1993 zum Thema Wasser oder zugunsten eines Familienzentrums in Illnau-Effretikon und der nationalen Mutterschaftsversicherung. Alljährlich leuchten am 1. Adventssonntag die Caritas-Lichter auf dem Labyrinth.

2008 mussten das Labyrinth und die grosse Linde auf dem Märtplatz weichen. Der ganze Platz wurde neu konzipiert, rollstuhlgängig gemacht, in Anlehnung an den Platz von Siena.
Was nun mit dem Labyrinth? Nach Rücksprache mit dem Vorsteher des Tiefbauamtes von Illnau-Effretikon, versprach dieser vorsichtig, sich für das Labyrinth einzusetzen. Würde es gelingen auch den Landschaftsarchitekten dafür zu begeistern? Da kein direktes Gespräch erwünscht war, stellten wir eine kleine Dokumentation zusammen mit der Bitte, den Labyrinthwunsch von Anfang an in die Planung einzubeziehen. Monate des Schweigens folgten….Doch wir glaubten an die Kraft des Labyrinths und dass Umwege zum Ziel führen, wenn die MITTE nicht aus den Augen verloren wird.

Im Mai 2009 tauchten die portugiesischen Pflastermeister auf. Wir beobachteten das Geschehen, mischten uns spontan in Gespräche der Gestalter ein, argumentieren, erklärten und beharrten auf dem richtigen Labyrinth, das beinahe zu einem Irrgarten verkommen wäre. 2 Monate vor Eröffnung des Platzes wurden alle falsch gelegten Steine wieder herausgenommen und der vermisste Abschlussrand gelegt. Ein labyrinthisches Um-Weg-Wunder !

Das Labyrinth, zwischen dem wunderschönen Garten von Marilen Jucker und dem Jugendhaus gelegen, sendet jetzt vom Eingang her seine Strahlen über den ganzen Platz. Uns gefällt die Symbolik: bevor der Marktplatz sich öffnet und mit all seinen Angeboten und Einkaufsmöglichkeiten lockt, lädt das kleine Labyrinth ein zum nachdenklichen Verweilen."

Lesen Sie im Archiv auch den Bericht 2008 von Berta Barmettler

"Das kleine Mädchen und der Anfang zum Weg für den Frieden"


BergWasser Labyrinth auf der Göscheneralp

2 Berichte, Ende Sommer 2009

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im August 2009, Foto:© Angelika Baumann

"So wie der Dammagletscher dahinschmilzt, so geht auch das schöne Steinlabyrinth den Weg des Vergänglichen. Bei meinem letzten Besuch vor drei Wochen sah ich Baumaschinen in der Nähe stehen und eine Hinweisnotiz, dass es nicht mehr so ist wie von Anfang an. Ich glaube, nur noch in dieser Saison kann man es besuchen, im nächsten Jahr ist es endgültig weg."
Angelika Baumann

BergWasser Labyrinth - Gabe des Herzens
Unterwegs im lebendigen Geheimnis

"präsenz im heute
feiern in verbundenheit
raum und ganzheit
ankommen jeden augenblick
gehütet durch behütet
vertrauen aus geschenk
ruhen im wissen
gewickelt voll geheimnisse
aufgerolltes göttinnen mysterium "

Heidi Gisler-Brun

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Foto:© Sandra Gisler

"In der Göscheneralp, wo das BergWasser Labyrinth 7 Jahre wirken, seine Herz- und Naturnähe ausstrahlen durfte, sind unangemeldet erste Bautätigkeiten schnell getätigt worden. Ab 2011 ist eine Staudamm Erhöhung geplant, die Bautätigkeiten am Platz dauern 3 Jahre.
In Erahnung um das Geheimnis Leben und aus Verantwortung zum Handwerk wurden innere und äussere Verwandlungen am Standort erforderlich. Heute murmelt „es“ am Platz in verändert ausstrahlenden Weisen. Ein achtsames Unterwegs-sein ist hier wie überall gefordert.
In labyrinthischer Verbundenheit, grüssen in der Zeit zur Herbst Tag- und Nachtgleiche 2009 "

Heidi Gisler-Brun und Familie



Eröffnungsfeier des Baumlabyrinths im Moorlicht
Samstag, 19.09.09, ab 11 Uhr,

Campemoor 28, 49434 Neuenkirchen Vörden / BRD

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Foto:© Labyrinth im Moorlicht

Unser Baumlabyrinth geplant von Lothar Bracht und Gudrun Dormann wurde dieses Wochenende eingeweiht. Es ist das größte Baumlabyrinth in Deutschland.
Die Einweihung fand statt direkt am Labyrinth mit der Schauspielerin Janette Rauch.
Wir haben den ganzen Tag über gefeiert, mit verschiedensten Aktivitäten in und am Labyrinth.
- Labyrinth erkunden, laufen, Klangspiele, Begegnungen, Essen, Gespräche, Informationen, Erlebnisse, Ausstellung und mit einem Vortrag zum Thema Labyrinth von Lothar Bracht. ( Architekt und Initiator)
Zum Abschluss gab es einen Tanz ins Labyrinth mit Musik begleitet.

www.labyrinth-moorlicht.de


 

26. Juni bis 19. Juli 2009 Labyrinthwochen Wetzlar

In der Colchesteranlage Wetzlar fanden nun schon zum neunten Mal Labyrinthwochen statt. Seit Sommer 2003 gibt es dort ein bleibendes Labyrinth. Der Labyrinthplatz ist ein Ort für Aus­tausch und Gespräche geworden, ein Ort, an dem Frauenkultur und Frauengeschichte sichtbar werden, ein Ort für Ver­anstaltungen und Begegnungen und ein Ort zum Feiern.

Veranstalterinnen: Labyrinth-Projekt-Wetzlar e.V. in Zu­sammenarbeit mit dem Frauenbüro und der Volkshochschule der Stadt Wetzlar.
Schirmherrin der Labyrinthwochen 2009 ist Frau Gundi Wittmann-Dette.

Weitere Informationen zum Programm siehe Labyrinthwochen.

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Labyrinth Tanz beim Eröffnungsfest © Kirdorf-Wetzlar@t-online.de


 

19. Juni 2009, 13 Jahre Labyrinth Uster / CH

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Foto: © Labyrinthplatz Uster

"Dreizehn Jahre ist es her, dass Frauen der Gruppe Feministischen Theologie in Uster ein Wiesenlabyrinth in die Welt gerufen haben. Das Labyrinth liegt idyllisch in einem Park bei der Villa am Aabach. Von hohen Bäumen umringt, mitten in Uster, in unmittelbarer Nähe plätschert ein Bach.
Trotz strömendem Regen und Kälte trafen wir uns am 19. Juni um das dreizehnjährige Bestehen zu feiern. Wir schmückten das Geburtstagslabyrinth auf unserem Weg zur Mitte mit allerlei Blumen und Ähren. Mit einer Girlande, geknüpft aus roten Bändern, Wollfäden und Rosen, weihten wir anschliessend eine nigelnagelneue Informationstafel ein.
Sabine Furrer und Ursula Düblin rundeten die Feier mit ihren Violinen musikalisch ab.

Wir haben uns sehr über die vielen Glückwünsche gefreut und hoffen, dass uns das Labyrinth in Uster noch viele weitere Jahre erhalten bleibt.
im Namen aller uns unterstützenden Frauen vom Labyrinth Uster "
Sandra Stopponi und Regula Brändli


13. Juni 2009, Jubiläumsfeier 7 Jahre Labyrinth Basel

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Labyrinth Basel,Foto: © Angelika Baumann

zu Gast im Labyrinth von Basel

"Liebe Mit-Labyrinth-Frauen und Männer. Es ist so beglückend zu sehen, dass es überall ums Gleiche geht.....
Die Welt und wir, die Mitte und wir, hin und her, hoch und runter, hell und dunkel, auf und ab.
In Basel im wahrsten Sinne, hoch über der Stadt. Zwischen den beiden blühenden Linden, im schützenden Schatten der Kirche St. Leonhard. Da muss es einem doch wohl sein. Und dazu, die Basler Gastfreundschaft und Offenheit ist sprichwörtlich. Ganz herzlichen Dank.
Ich muss ab und zu mal nach Basel, da werde ich von jetzt an immer einen Umgang durchs Labyrinth machen, es liegt wirklich sooooooooo zentral.
Herzlichst grüsst vom Labyrinth Thalwil am Zürichsee an die Rheinstadt"
Angelika Baumann

zu Gast waren auch Vetreterinnen vom Labyrintplatz Zürich und vom Labyrinth in Wölflinswil

Der feierliche Gang durchs Labyrinth wurde durch das Tanzlied "Tapuat", im Rhythmus 7&4, musikalisch begleitet von Franziska Gohl, Ange Tannermann und Karin Bucher.



Le Tombe Labyrinthos, Podere Albe/ I - 58053 Roccalbegna / GR.

Bericht, Juni 2009, von Zoltán Ludwig Kruse

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© Z. L. K. Le Tombe Labyrinthos bei Sonnenaufgang im Hochsommer

"Kurze Beschreibung zum Labyrinthos von Le Tombe und seinen Besonderheiten

Das Labyrinthos von Le Tombe (“Die Gräber“) – so lautet die Standortbezeichnung - wurde von mir im März - April – Mai 2003 aus örtlichen Natursteinen gebaut und eingeweiht. Sein Anlegen war für mich in der Zeit der Ausformulierung meines 2005 veröffentlichten Buches „Labyrinthos Wortkernschichtung“ (Literaturliste) eine sehr wichtige, notwendige, erdende Erfahrung. Das Le Tombe Labyrinthos ist vom ursprünglichen, 7 Umgänge aufweisenden Typus. Es steht in direkter Beziehung zu den heiligen Bergen Monte Labbro und Monte Canino, der dreifachgewölbte in Richtung Südosten, in dessen Nähe das meχer/etruskische, unterirdische Labyrinthos La Cuccumella von Vulci sich befindet. Gleichwohl zu allen anderen sakralen Bauten der Umgebung, wie die meχer/etruskischen Hohlwege des Gebietes Sovana – Sorano - Pitigliano. Eine weitere Verbindung besteht zum Skulpturengarten „Il Giardino“ des Daniel Spoerri in Seggiano, und darin speziell zum „Labyrintischen Mauerweg“. Und natürlich auch zu allen bestehenden ursprünglichen Labyrinthos in der Welt.

Natursteine, unsere vertrauten Materialien für architektonische Bauten, aber auch gut gebrannte Backsteine, haben zwei Grundeigenschaften: sie empfangen und speichern Strahlungsenergie. Sie sind regelrechte schwingende Kollektoren kosmischer Strahlungskraft. Die Besonderheit und Heiligkeit des Monte Labbro beruht auf dieser natürlichen, konkreten Gegebenheit. Der pulsierende Feuer/Für-Berg mit der Form einer Pyramide oder einer landschaftlichen, nährenden Brust, ist eine waagerechte Schichtung von Abermillionen schwingender Kalksteinplatten. Allesamt, in der spezifischen konisch-konzentrischen, zum Himmel sanft zugespitzten Form, empfangen und speichern sie die himmlischen Strahlungen, strömen diese aus und durch die ausgewogene, beständige Strömung von Schwingungskraft beleben und energetisieren sie die nahe und weitere Umgebung.

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© Z. L. K. Le Tombe Labyrinthos kurz vor Sonnenaufgang

Den Eingang des Le Tombe Labyrinthos habe ich nach Osten ausgerichtet, er ist also im wahren Sinne des Wortes „orientiert“. Jeder gesetzte Naturstein ist von mir beim Anlegen der Struktur besprochen, behaucht worden; mit einem jeweiligen Wortklang aus den 15 urwortkerneigenen Wortklangsphären des Labyrinthos-Schlüsselbundes. Dies stellt eine qualitative Besonderheit des Le Tombe Labyrinthos dar. Ausgegangen bin ich vom heiligen MYS – TER – UM Zeichen, das die Sendung Das Andere - zweigt ab - in der Mutter offenbart und aus Gleichschenkeligem Kreuz mit 4 Winkelzeichen und Punkten im Quadrat besteht. Danach baute ich die Anlage von innen nach außen ausdehnend, Bogen um Bogen legend, bis zu ihrer Vollendung.
Dieses archaische, die Kontinuität des menschlichen Lebens ausdrückende Symbolzeichen, das die Große Mutter in ihrer Eigenschaft von Lebensspenderin zum Ausdruck bringt, ist im alten Europa bereits seit etwa 7000 Jahren in Verwendung. Dank seiner innewohnenden, wundersamen spiegelsymmetrischen Ordnung, die das Innenohr-labyrinth-interne Gleichgewichtsorgan der darin schreitenden Person konkret stimuliert, dient mir/uns das Labyrinthos von Le Tombe zur Harmonisierung, Balancierung, Auditions- und Visions-Suche und –Findung, ja, zur Selbstfindung. Seine Wirkung wird von uns empfangen während des Begehens durch Resonanz.
Die Befreiung des Blickes, das Erleben der lebendigen Stille bei aufmerksamem Hören wie auch das Durchmessen des Gehstromalternators als Hörerfahrung werden darin gleichwohl geübt.
Das Le Tombe Labyrinthos steht auf unserem Hofgelände und auf Voranmeldung ist es auch für Gäste zugänglich. Im Sommer wird es vorwiegend von Menschen benutzt, die auf unserem Gelände sich der Erfahrung der Visions-Suche widmen. Diese Wochen sind dann Klausurzeiten.
Unsere innige Freundschaft zu Selma Sevenhuijsen war die Grundlage auf der eine fruchtbare Zusammenarbeit heranwachsen konnte. In den vergangenen Jahren zelebrierten wir gemeinsam mit Ihren Gruppen, jeweils im September, einen Lanyrinthos-Erfahrungstag. Begeisterung erfüllte unsere Herzen!

Wegbeschreibung zu dem Hof Albe (Kurzform von Alberese)
und dem Le Tombe Labyrinthos

Vom Amiataort Arcidosso ist die Straße nach Roccalbegna zu fahren. Von hier aus ist die Straße bis zum Dorf S. Caterina weiterzufahren. Kurz nach dem Ortsschild, an der einzigen Hauptkreuzung des Dorfes, biegt man nach Rechts ab, dem braunen Hinweisschild „Cappella di S. Caterina delle Ruote“ folgend. Auf dieser ansteigenden Straße fahrend kommt man zu der „Contrada La Croce“ genannten Häusergruppe. Weiter geradeaus fahrend, nach einem gut ½ km langen betonierten Straßenstück, gelangt man an eine Straßengabelung. Die Quelltränke „Fonte Giannella“ liegt hier, etwas erhöht, auf der linken Seite. Von hier aus dem kleinen, handgefertigten Hinweisschild „Monte Labbro“ nach links folgend, die ansteigende Schotterstraße für 2 km entlang fahren. Sodann das erreichte graue Eisenwellentor auf der rechten Seite öffnen, hineinfahren oder gehen und der privaten Schotterstraße ohne abzubiegen folgen (ca. 1400 m). Sie führt zum Hof Albe. Von hier aus geht es dann zum Le Tombe Labyrinthos hinauf."


Labyrinth in Formentera /Baleares/E

Bericht, Frühling 2009, aus Angaben von Viola R. Egger

"Que alimentamos en nuestro interior que crece,
es una ley de naturaleza eterna.

womit wir uns nähren das wächst,
das ist ein ewiges Naturgesetz." (Goethe)

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Foto © Viola R. Egger

das Labyrinth bewohnen wie ein Haus
an den Wänden
Bilder
Sonne Mittag und Nacht

das Labyrinth bewohnen wie ein Haus
auf dem Bauland
der Stille


Ein temporäres Labyrinth auf dem Domplatz von Magdeburg/BRD

Für die Eröffnung des Domjubiläums am 24. April 2009 wurde ein begehbares Labyrinth gelegt.
mehr dazu auf dem blog von Erwin Reissmann, 28. April 2009

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Labyrinth auf dem Domplatz Magdeburg, Foto: © Erwin Reissmann

Labyrinthe in Palästina 2008

Sumaya Farhat-Naser und Christa Wendling gründen Labyrinthe als Lernorte für gewaltfreie Kommunikation.
mehr dazu aus einem Brief von Sumaya Farhad-Naser

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Taltaha Kumi, Foto © Christa Wendling

Lesen Sie auch "Choose life!" von Deb Reich / 11.2. 09 Abu Gosch, Israel/Palästina


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